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Historisch-Technisches Museum Peenemünde

Sonderführungen - Sonntag, 20.05.2012 „Internationaler Museumstag“mehr...
 
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copyright HTM Peenemünde GmbH
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copyright HTM Peenemünde GmbH
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Das Historisch-Technische Museum Peenemünde
berichtet über eine der folgenreichsten technischen Leistungen unserer Zeit.

Der gelungene Start der ersten Fernrakete der Welt
in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde besiegelte
am 03. Oktober 1942 einen der spektakulärsten,
aber auch gefährlichsten technischen
Durchbrüche des 20. Jahrhunderts.


_Historisch-Technisches Museum Peenemünde GmbH(HTM)
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde

Telefon: +49 38371 505 0
Telefax: +49 38371 505 111

E-Mail: htm@peenemuende.de
Internet: www.peenemuende.de

_Öffnungszeiten:
Aktuell: täglich von 10-18 Uhr geöffnet

April – Sptember 10 - 18 Uhr
Oktober – März 10 - 16 Uhr

Ostermontag und Pfingsten ist geöffnet.
In den Monaten April bis Oktober hat das Museum täglich geöffnet, von November bis März ist montags geschlossen.

Eintrittspreise:
                    Erwachsene:
                    Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte:
                    Familienkarte(2 Erwachsene und ab 1 Kind im schulpfl. Alter):
                    Gruppen ab 10 Personen, je: 
                    Schülergruppen ab 10 Schüler(1 Begleitperson frei), je:
                    Führungen (nach Voranmeldung):
                    Audio-Guide: 
  8,00 EUR
  5,00 EUR
18,00 EUR
  5,00 EUR
  3,00 EUR
30,00 EUR
  2,00 EUR
_Im Kraftwerk sind Aufzug und Behindertenlift sowie behindertengerechte Toiletten vorhanden.
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Angebot für Schulen:

- Projekttage
- Internationale Workcamps
- Thematische Führungen
- Seminare
- Vorträge
geeignet für Schüler ab 14 Jahre
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Audioguides:

Ihnen steht ein Audioguide-System in deutscher, englischer, polnischer oder schwedischer Sprache zur Verfügung. Die Geräte erhalten Sie im Museumsshop gegen eine Gebühr von 2,00 €.
„ Das Kraftwerk – Gebaut für die Ewigkeit… ?“
Unter diesem Titel eröffnete das Historisch-Technische Museum Peenemünde seine dritte Abteilung der Dauerausstellung am 27.04.2012.

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht die Geschichte dieses größten Industriedenkmals Mecklenburg-Vorpommerns von seinen Anfängen 1939 bis zu seiner Schließung am 1. April 1990.
Auf einer Gesamtfläche von ca. 1000 m² bildet einen wichtigen Schwerpunkt dieser Ausstellung die Zeit der Errichtung des Kraftwerks zwischen 1939 und 1942, so der Chefkurator des HTM, Christian Mühldorfer-Vogt.
Beleuchtet wird das Motiv seiner Errichtung, nämlich die Energie bereit zu stellen, die das benachbarte Sauerstoffwerk benötigte. In einem sehr energieaufwändigen Verfahren wurde dort flüssiger Sauerstoff erzeugt, der neben Alkohol die Treibstoffkomponente der Rakete Aggregat 4 bildete.
Ziel dieser Ausstellung ist es, das Denkmal als historische Quelle zu begreifen. Dem Denkmal, der regionalen Geschichte, werden allgemeine, globale historische Entwicklungen gegenübergestellt. So bildet einen weiteren Schwerpunkt dieser Ausstellung die unmittelbare Nachkriegsphase in Peenemünde, ein Zeitabschnitt, der bislang weder in wissenschaftlichen Veröffentlichungen noch in Ausstellungen thematisiert wurde.
So erfährt der Besucher bspw. die Gründe, warum – entgegen der Befehle der Wehrmacht – das Kraftwerk zu Kriegsende nicht gesprengt wurde sondern ohne Unterbrechung weiter Strom produzierte. In den weiteren Sektionen stehen bspw. der 17. Juni 1953 oder die Energie- und Wirtschaftspolitik der DDR im Mittelpunkt.Ein wichtiges Charakteristikum dieser Ausstellung ist das Angebot unterschiedlicher Vermittlungsebenen. Neben Multimediastationen, die bspw. virtuell den Weg der Kohle nachzeichnen oder die kürzlich erfolgreich abgeschlossene Teilsanierung / Konservierung des Denkmals diskutieren, werden auch sogenannte Schubladen angeboten. Hier kann sich der Besucher vertieft mit historischen Dokumenten zu bestimmten Themenbereichen beschäftigen.
Hintergrund dieser Ausstellungsstruktur ist das Ziel, möglichst viele unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und zu informieren. Daher werden hier auch spezielle Stationen für Kinder angeboten, neben deutsch und englisch sind alle Ausstellungstexte durchgängig in Polnisch gestaltet.
Dies, so Mühldorfer-Vogt weiter, dürfte in unserer Region einzigartig sein.Diese neue Dauerausstellung wurde durch das Bildungsministerium M-V durch die Bereitstellung von Kulturfördermitteln ermöglicht und konnte nach ca. 1,5 jähriger Vorbereitung und Umsetzung am 27.04.2012 eröffnet werden.
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